Offene Punkte im PM – Begriffsklärung und Bedeutung

Offene Punkte (auch Issues, offene Themen oder Action Items genannt) sind im Projektmanagement ungelöste Fragen, Probleme, Risiken, Aufgaben oder Entscheidungen, die während des Projekts identifiziert wurden und noch einer Klärung, Bearbeitung oder Lösung bedürfen. Sie werden verwendet, um alle ausstehenden Arbeiten, die nicht Teil des ursprünglichen Plans waren oder eine Abweichung darstellen, systematisch zu verfolgen und zu managen. Offene Punkte werden typischerweise in einer Liste (Offene-Punkte-Liste, Issue Log) oder einem Issue-Tracking-System erfasst und als konkrete Aktionselemente mit Verantwortlichkeiten und Fälligkeiten verwaltet.

Beispiel, Best practice und weitere Informationen zum Begriff

In einem Softwareentwicklungsprojekt könnte ein offener Punkt beispielsweise ein während des Tests entdeckter Softwarefehler (Bug) sein, der noch behoben werden muss, oder eine ungeklärte Anforderung, zu der noch eine Entscheidung des Kunden aussteht. Eine bewährte Methode (Best Practice) ist es, offene Punkte zentral zu sammeln, zu priorisieren, Verantwortliche zuzuweisen und deren Bearbeitungsstatus regelmäßig zu überwachen (z. B. in Projektmeetings). Dies entspricht der Verwaltung von agilen Backlogs oder dem Issue Management nach PMBOK. Ein aktives Management offener Punkte stellt sicher, dass alle relevanten Themen adressiert werden, nichts vergessen wird und das Projekt trotz auftretender Probleme voranschreiten kann.

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